[Off-Topic] Die Kinder des Monsieur Mathieus

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Heute mal etwas Off-Topic. Ich habe vor kurzer Zeit die Kinder des Monsieurs Matieus (frz. Les Choristes) auf Französisch im Französischunterricht geschaut. Wirklich ein sehr toller Film, den ich euch sehr ans Herz legen kann. Gut, anfangs habe ich kaum was verstanden - es wurde aber nach etwas Zeit besser (man muss sich an das Nuscheln der Franzosen einfach gewöhnen).

Die Geschichte ist wirklich herzzerreißend, besonders der kleine Pépinot hat es mir angetan (und der Monsieur Mathieu hat mir auch einige Male wirklich leid getan). Aber worüber ich eigentlich reden wollte: Die Gesänge. Mathieu kommt ja an das Internat für schwererziehbare Kinder und entdeckt, dass einige von ihnen singen können. Die Kinder sind zwar nicht sofort Herz und Flamme von der Idee, machen aber bei dem Chor mit. 
Und die Lieder jagen mir jetzt immernoch eine riesige Gänsehaut den Körper runter, wenn ich sie anhöre. Und ich habe immer gedacht, dass französische Lieder sich nicht gut anhören ;) Hier meine Lieblinge, die ich euch unbedingt zeigen will:


Bei dem nächsten mag ich das Solo von Jean Baptiste Maunier. Unglaublich wie gut der Junge im Alter von nur zehn Jahren - so um den Dreh - (heute um die zwanzig Jahre) singen konnte!



Jetzt gibt es noch ein bisschen zu lachen - Denn sogar eine berühmte Sängerin hat Vois sur ton chemin (versucht) zu covern. Nämlich niemand geringeres als Beyonce. Wer ein bisschen Französisch kann, bzw. sich das Orginal angehört hat, wird merken, dass da an der Aussprache etwas nicht stimmt. Ich denke schon, dass es im gewissen Maße normal ist, dass man als zum Beispiel Amerikaner keine perfekte Aussprache in anderen Sprachen hat, aber wieso singt man dann ein Lied, wenn man die Sprache nicht vernünftig aussprechen kann?

 

[Sub-Aufbau] KW20

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Wie gefällt euch das neue Layout? Ich finds ganz okay. Ich hätte mir noch vieles anders gewünscht (Zum Beispiel auch die Gestaltung des Blockquotedingsbums) aber leider nimmt Blogger sehr viel nicht mehr an. Ich werde mir wahrscheinlich noch ein anderes Pattern suchen (eins mit weißem Hintergrund) und außerdem werde ich versuchen, wieder so eine Navigationsleiste zu machen. Falls Blogger sich mir da nicht wieder in den Weg stellt. Die Seitennavigation ist im Moment übrigens unter den Posts untergebracht.

Diese Woche haben mich drei Rezensionsexemplare erreicht: Sternendieb von Colin Greenland, Die Königin der Unsterblichen (vorbeantragt) von Maria Dahvana Headly und Finsteres Gold von Carrie Jones.

Sternendieb habe ich mir beantragt, da ich noch nie eine Space-Opera gelesen habe und es gerne mal versuchen würde. Das Buch ist ja sehr dick weswegen ich hoffe, dass ich da nicht allzusehr daneben gegriffen habe :/

Finsteres Gold habe ich mir beantragt, da ich der Need Reihe von Carrie Jones noch eine Chance geben wollte. Der erste Band Need, hat bei mir leider nur eine mittelmäßige Wertung bekommen.

Sternendieb (Tabea Jute, #1)Beschreibung:
Die Frachterpilotin Tabea Jute steckt mal wieder in Schwierigkeiten: Das Gesetz ist ihr auf den Fersen, sie ist völlig pleite, und es kann nicht mehr lange dauern, bis man ihr Raumschiff pfändet. Da kommt Tabea ihr neuer Auftrag gerade recht: Sie soll den undurchsichtigen Marco Metz zum künstlichen Habitat Plenty bringen, wo er ein paar Geschäftspartner treffen will. Leicht verdientes Geld also! Doch was ein kurzer Flug hätte werden sollen, gerät bald zu einer atemlosen Flucht vor Verbrechern und Polizei gleichermaßen, die Tabea und Marco schließlich bis in die unergründeten Tiefen des Hyperraums führt …


Die Königin der UnsterblichenBeschreibung:
Kleopatra, Königin von Ägypten, ist verzweifelt: Octavian, der Heerführer Roms, steht mit seinen Truppen vor den Toren Alexandrias und droht die Stadt zu vernichten. Als dann auch noch Kleopatras große Liebe, ihr Ehemann Markus Antonius, Selbstmord begeht, ist die Königin wild entschlossen, weder ihre Liebe noch ihr Land aufzugeben. In einem uralten Ritual beschwört sie Sachmet, die altägyptische Göttin des Krieges, herauf. Mit ihrer Hilfe will sie Octavian besiegen und Markus Antonius vom Tod zurückholen. Doch die Anrufung Sachmets bringt keine Rettung, sondern verwandelt Kleopatra gegen ihren Willen in eine Kreatur der Dunkelheit. Daraufhin ist Kleopatra entschlossener denn je, Rache zu nehmen – an Octavian und an der Göttin.


Finsteres GoldBeschreibung:
Zara und ihre Freunde haben den Kampf gegen Zaras Vater, den umbarmherzigen Elfenkönig, gewonnen. Sie halten ihn gefangen – sie kontrollieren seine Macht. Aber das Problem ist damit noch lange nicht gelöst, denn die Schwächung des Königs ruft neue Thronanwärter auf den Plan. So auch den jungen Astley, der vollmundig verspricht, dafür zu sorgen, dass Elfen, Menschen und Werwölfe in Zukunft friedlich miteinander leben können. Für Zara hört sich das gut an. Aber Zaras Freund Nick, der Werwolf, rast vor Eifersucht. Erst recht, als der Elf Astley noch eine Prophezeiung ausspricht, die unglaublicher nicht sein könnte: Zara und Nicks Liebe wird enden – und Zara sei vom Schicksal auserkoren, Astleys Elfenkönigin zu werden ...

[Rezension] Grant, Michael - Verloren (Gone, #1)

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Autor: Michael Grant
Im Orginal: Gone
Reihe: Gone #1
Genre: Liebe/Romantik, Fantasy, Dystopie
Preis: 17,95€ (Hardcover)
Seiten: 500
Verlag: Ravensburger
ISBN: 978-3-473-35316-3

Vielen Dank an den Verlag Ravensburger für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

Sams Welt steht Kopf. Alle, die älter als fünfzehn Jahre sind, verschwinden mit einem Mal spurlos. Gleichzeitig erscheint eine gigantische Mauer, die seine Kleinstadt umschließt und von der Außenwelt abschottet. Nun sind die Kids auf sich allein gestellt. Ein erbitterter Kampf ums Überleben beginnt. Doch Sam muss noch etwas anderes bekämpfen: seine Angst. Denn in genau 299 Stunden und 54 Minuten wird er selbst fünfzehn ...
Rezension:
Aufeinmal waren alle Erwachsenen und Kinder über fünfzehn Jahren weg. Einfach so. Puff.
Sam, Quinn und die anderen Bewohner von Perdido Beach sind nun aufeinmal auf sich selbst gestellt. Als erstes erkunden die Freunde - zusammen mit Sams Schwarm, Astrid - die Nachbarschaft und schauen ob auch ihre Eltern wirklich weg sind. Es scheint alles zu stimmen...

Schnell stellt sich auch heraus, dass eine riesige Wand die Kleinstadt umschließt, was die Kinder vollkommend von der Außenwelt abschneidet. Einige Kinder und Tiere scheinen auch noch zu mutieren. Was ist mit Sam nur passiert? Wieso hat er nun eine Kraft, mit der er Licht heraufbeschwören kann? Er scheint nicht der einzige zu sein. Es gibt noch andere Kinder mit besonderen Kräften - In der Nähe von Perdido Beach ist eine Akademy für "schwererziehbare" reiche Kinder, wo sich noch viel mehr von diesen Freaks aufhalten.
Was sollen die Leute nur machen? Kinder müssen versorgt werden, Geschäfte müssen betrieben werden und was ist vorallem mit den Verletzten, die durch das Verschwinden ihrer Eltern zum Beispiel einen Unfall gebaut haben?
Anscheinend naht Rettung. Caine und ein paar andere Schüler von der Coates unterwerfen die Kinder und Teenager in Perdido unter ihr Regime. Sam weiß, dass sie irgendwas am Planen sind. Nur was? Und vorallem... Was hat nur seine Mutter damit zutun?


Bei dem Schreibstil in Gone bin ich relativ zwiegestalten. An manchen Stellen kam mir dieser sehr kindisch vor, worauf ich zum Beispiel manchmal oft das Gefühl hatte, dass manche Dinge einfach unwahrscheinlich und die Reaktionen von den Kindern total überzogen sind (was man natürlich so und so sehen kann, da die Kinder natürlich eigentlich noch Kinder sind aber die meisten fünfzehnjährige haben sich für mich nicht sehr... realistisch verhalten, gerade die von der Coates-Academy). Auch die Kräfte von den "Freaks" wurden mir leider auch sehr oft zu kindisch beschrieben. Was ich sehr schade finde, da die Idee von der FAYZ eigentlich sehr gut ist.

Dann gibt es aber auch noch die unglaublich brutalen Stellen in dem Buch. Was macht das Kindliche fast wieder wett. Ich fand es nicht unbedingt schlecht und gerade wegen einer gewissen "Brutalität" des Schreibstils konnte ich mir gefährliche Situationen (oder wo etwas schlimmes passiert ist und Wunden ziemlich... ausgiebig beschrieben werden) wirklich gut vorstellen. Ein gutes Beispiel ist die Stelle, als man über eine der Paranormalen erfährt - Lana, die bei einem Autounfall in einem Graben gelandet ist. Grant nimmt bei solchen Verletzungen (und anderen Sachen) wirklich kein Blatt vor seinen Mund, man muss einfach wissen, ob man sowas mag. Für mich war das jetzt eher gut.

Gut fand ich an dem Schreibstil jedoch, dass es in den Kapiteln oft Einblicke in die verschiedenen Charaktere gab. Das muss ich Grant wirklich zu Gute tun. Er hat es wirklich verstanden, die Charaktere so aufzubauen (und zu beschreiben), dass der Leser sich gut bis sehr gut in sie hineinversetzen konnte (was ich jetzt im Bezug auf zum Beispiel Gefühle und so weiter sehe, ich rede gerade mal nicht über die Reaktionen von verschiedenen Charakteren - das ist hier leider eine Sache für sich).
Die Beziehungen zwischen den Charakteren waren auch wirklich toll dargestellt. Besonders Sam und Astrid mit dem kleinen Pete sind mir sehr ans Herz gewachsen. Man versteht als Leser gut, dass Sam erst nur für Astrid geschwärmt hat, es später aber dadurch, dass die beiden so sehr zusammen gewachsen sind, sich näher kommen. So ist es auch bei den anderen.

Die Handlung ist auch so eine Sache. Wenn man nur die Idee von Gone alleine betrachtet, dann würde ich dem Buch aufjedenfall die volle Punktzahl geben. Ich konnte mir das mit dem Kernkraftwerk und der Zone, in der die Teenies leben, sehr gut vorstellen und fand auch die Kräfte der Kinder wirklich gut hergeleitet.
Nur leider scheitert es bei der Umsetzung. Ich hatte (vielleicht auch teilweise durch den Schreibstil) das ganze Buch im Kopf, dass das eher ein Kinderbuch ist. Alles ist so oberflächlich (abgesehen von der Brutalität) beschrieben und nie war ich wirklich zufrieden mit irgendwelchen Reaktionen/Aktionen von den Kindern.
Kommt das davon, dass ich zuviel erwartet habe? In gewisserweise kann ich verstehen, dass Kinder nunmal nicht immer gut in Situationen reagieren. Trotzdem wirken diese meistens sehr überzogen, so, als wäre man in einem alten Supermancomic.
An Vorhersehbarkeit mangelt es auch nicht. Es gab in Gone wenige Dinge, die mich richtig überrascht haben, die meisten konnte ich durch ein wenig Nachdenken schon alle selber irgendwie herausfinden. Eigentlich birgt das Buch schon gute Ansätze für ein paar anständige Schocker (Ich sage nur Caine und Sam) aber leider fehlte da einfach der "Wow"-Effekt.

Spannung gibt es in diesem Buch zwar nicht übermäßig, doch langweilig würde ich es auch nicht nennen. Es hat sich durch die 500 Seiten etwas gezogen, aber schlecht war es auch wirklich nicht. Am Anfang kommt alles nur langsam in die Gänge und die richtige Geschichte, also die um die Coates-Schüler und deren Begabungen, fängt erst auch relativ spät an. Beziehungsweise auch der "Krieg" zwischen den zwei "Teilen" der Welt in Gone lässt auch auf sich warten.
Auf der einen Seite kann ich gut und  gerne sagen, dass sich die Sachen in Gone sorgfältig entwickeln und - sozusagen - nichts übers Bein gebrochen wird, was die Geschichte hektisch hätte wirken lassen. Etwas mehr Tempo hätte dem Buch aber auch nicht schlecht getan.

Die Charaktere haben mir insgesamt relativ gut gefallen. Alle nicht besonders beeindruckend und haben auch nicht vor Individualität gestrotzt, aber immerhin haben sie mich beim Lesen nicht gestört.

Mein Fazit: Gone hat mich leider nicht überzeugen können, hat mir aber dennoch eine tolle Lesezeit geboten. Dieses Buch ist zwar keins, dass ich jedem empfehlen würde, aber wer es versuchen will, kann es gerne versuchen. Ich gebe dem zweiten Band definitiv auch noch eine Chance! Alles in Allem ein gutes Mittelmaß mit reichlich Weg nach Oben.
Das Buch bekommt zwischen 3 und 3,5 Punkte, aber eher 3,5.






Lieblingszitate:

Das schien ihn zu beruhigen. In diesem Augenblick wollte er die Wahrheit hören, ungeschminkt und ohne Ausflüchte. Es kam ihr in den Sinn, dass sie ihm mit ihrer Ehrlichkeit helfen konnte, nicht nur jetzt, sondern auch in der Zukunft. Falls sie überhaupt eine Zukunft hatten.

Informationen zur Reihe:
1. Band: Verloren (OT: Gone)
2. Band: Hunger (OT: Hunger)
3. Band: Lügen (OT: Lies)
4. Band: Titel noch unbekannt (OT: Plague)

Wieviele Bände es gibt, weiß ich nicht. Ich habe irgendwo mal eine sechs aufgeschnappt, aber ob das stimmt, steht noch im Raum.

Das Cover:                 
Dieses Mal gefällt mir definitiv das deutsche Cover besser! Wie immer: Schlicht ist schöner und viel ansprechender. Das englische hätte mich im Laden kaum interessiert, da das für mich mal wieder leider 010080 ist. Wer die deutsche Ausgabe noch nicht gesehen hat (zumindestens die von Ravensburger) - Die Seiten sind vom "geschlossenen Zustand" in giftgrün! Wirklich eine tolle Idee, ich hoffe, dass das bei den anderen Büchern auch so sein wird! Leider gab es deswegen bei mir ein kleines Problem - Die Seiten haben stellenweilse an den Ecken zusammengeklebt. Es waren stellenweise auch die Seiten selber an den Rändern irgendwie grün geworden. Vielleicht war das nur bei mir so, geärgert hat es mich schon leider ein bisschen :)




Der Autor:
Michael Grant ist in einer militärischen Familie aufgewachsen. Er ging in fünf verschiedenen Staaten der USA und drei mal in Frankreich zur Schule. Als er ein Autor wurde, begründete er dies mit: it was one of the few jobs that wouldn't tie him down to a specific location.
Er lebt in Irvine, Californien mit seiner Frau und viel zu vielen Tieren. Er ist Co-Autor von zwei Serien: Everworld und Animorphs (mit seiner Frau) und hat außerdem noch die Gone und die The Magnificent 12-Reihe geschrieben.