Vor einiger Zeit hat die liebe Gillian Philip (Gabriella Poole) mir zu einem Interview zugesagt. Sie war sehr, sehr nett und hat einige wirklich interessante Antworten gegeben. Sie hat mir zum Beispiel erzählt, dass es einen vierten Band in der Dark Academy-Reihe gibt und die Idee auch eigentlich nicht von ihr stammt - aber lest selber, viel Spaß mit dem Interview! Ich hoffe, dass es euch gefällt! :)
Es gibt leider auch viele Begriffe, die ich nicht gut ins deutsche übersetzen konnte. Deswegen hört sich das ein oder andere bestimmt etwas komisch an, was ich aber leider nicht ändern konnte, weil ich nicht wusste, wie ich es sonst ausdrücken soll. Nocheinmal vielen Dank an Gillian!
Können sie sich in ein paar Wörtern vorstellen?
A: Ich bin eine hoffnungslos unorganisierte Mutter und Autorin, lebe in dem Nord-Osten der schottischen Highlands mit meinem Ehemann, meinen Zwillingen und viel zu vielen Tieren. Ich liebe es Fantasy, Crime, Horror, Contemporary und historical fiction zu schreiben – oder was mir eben in den Kopf kommt.
Darf ich sie fragen wieso sie ein Pseudonym haben?
A: Es ist nicht unbedingt mein eigenes Pseudonym. Ich schreibe die Dark Academy Reihe für eine Firma genannt „Hothouse“ und sie haben eine Redaktion, die die Charakter und den Hintergrund ausarbeiten. Wir haben aber alle zusammengearbeitet, um die Geschiche zu entwerfen. Also ist der Name „Gabriella Poole“ eigentlich ihr Eigentum, auch wenn ich meine eigenen Initialen behalten konnte!
Wann haben sie angefangen, Bücher zu schreiben? Erinnern sie sich an ein besonderes Erlebnis, das sie daran interessierte, Bücher zu schreiben?
A: Oh… An das genaue Alter kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich schrieb Geschichten bevor ich mich überhaupt daran erinnern konnte (Ich weiß das, weil meine Mutter mir einige dieser Geschichten behalten hat!). Sie waren normalerweise über meine Katzen und meine imaginären Pferde. Ich denke, dass ich es einfach geliebt habe zu lesen und Geschichten vorgelesen zu bekommen. Das wurde zu der Leidenschaft meine eigenen Geschichten zu erzählen.
Als ich älter wurde, waren da weniger Pferde und mehr hübsche Spione… und für eine Zeit, als ich ein Teenager war, habe ich aufgehört sie aufzuschreiben. Aber ich habe nie aufgehört, mir sie selber zu erzählen.
War es immer ihr Traum, Bücher zu schreiben?
A: Oh, ja! Ich wollte nie wirklich etwas anderes machen. Nachdem ich die Schule und Universität verlassen habe, habe ich versucht normalen Job zu führen aber fand nie einen, in dem ich gut war. Ich wünschte ich hätte früher professionell angefangen zu schreiben. Aber ich habe viel Zeit damit verbracht, zu denken, dass ich es nicht schaffe, nicht gut genug war oder nie veröffentlicht werde…
Haben sie bestimmte Szenen die sie gerne schreiben und welche sie nicht gerne schreiben? Und wenn ja, welche sind das?
A: Ich liebe es Kampfszenen zu schreiben. Ich liebe es außerdem romantische zu schreiben, aber nur so lange, wie sie nicht zu kitschig sind. Ich liebe es wenn Partner sich ankeifen und man als Leser immer noch sagen kann, dass sie sich so oder so lieben. Aber wenn ich kitschige Stellen schreiben muss, erschaudere ich innerlich. Ich liebe es abgöttisch, lustige oder schlagfertige Dialoge zu schreiben; Ich kann durch aus mitgerissen werden und muss dann die Bremse ziehen. Am meisten aber liebe ich es Szenen zu schreiben, in denen alles einfach kommt – auch wenn ich nicht genau weiß, was passieren wird.
Und ich hasse diese Stellen, normal in der Mitte des Buches, in denen niemand das tut, was er tun soll und das fühlt sich an, als würde man durch Sirup schwimmen.
Haben sie je erwartet – als sie angefangen haben zu schreiben – das ihre Bücher irgendwann mal veröffentlicht werden? Wie ist das Gefühl, wenn sie ihre eigenen Bücher in dem Bücherladen zu sehen, den sie immer besuchen? Oder haben sie je erwartet, dass ihre Bücher übersetzt werden?
A: Die Antwort ist durch aus schwer. Ich habe immer gehofft, dass sie veröffentlicht werden und als ich angefangen habe richtig zu schreiben, habe ich mir natürlich gesagt, dass ich nicht soviel darum geben würde wenn es nicht passieren würde. Das ich einfach einen Versuch starte und außerdem konnte ich so oder so nur mein Bestes tun
So habe ich mir es selber ausgeredet. Aber natürlich, je mehr du schreibst, desto mehr willst du, dass Menschen dein Werk lesen, mit deinen Charakteren in Kontakt treten. Ich denke oft, dass es so ähnlich ist, wie ein Baby zu bekommen. Ich habe meine Zwillinge durch künstliche Befruchtung bekommen und das war genauso – Mir selbst zu sagen, dass ich einen Versuch wage, dass es nicht viel bedeuten würde, wenn ich versagen würde. Aber je mehr du in diesen Prozess involviert wirst, desto mehr bedeutet es für dich.
Babys, Bücher. Das war SEHR ähnlich!
Und als meine Bücher dann veröffentlicht waren, wollte ich es auf einmal sehr, sehr stark, dass sie übersetzt wurden. Auch wenn es nicht wirklich etwas war, worüber ich viel drüber nachgedacht habe. Und das ist das gleiche mit ausländischen Verkäufen… Preisnominationen… den größeren Kauffiguren… Ich denke, dass Autoren immer mehr wollen! Wir sind nie wirklich zufrieden!
Und meine Bücher in Shops zum Verkauf zu sehen… ohja, das ist fantastisch. Das Gefühl wird niemals alt!
Sind sie „nur“ ein Autor oder haben sie auch noch einen anderen Job?
A: Jetzt bin ich nur noch Autor. Ich machte eine bewusste Entscheidung nachdem meine Kinder geboren wurden mein Geld vom Schreiben zu verdienen – Es war wie neu ausgebildet für eine neue Karriere zu werden. Aber von zuhause zu arbeiten war für mich ideal. Mein Mann war zu dieser Zeit Hauptverdiener und so hatte ich die Möglichkeit, es zu probieren. Und auch wenn es seine Zeit gedauert hat und ich durchhalten musste, nun kann ich meinen Lebensunterhalt damit verdienen, was immer das war, was ich tun wollte.
Ich versuche selber ein Buch zu schreiben und irgendwie kann ich es nie beenden weil ich nie weiß, ob ich mich nun für diese Kreaturen oder diese entscheiden soll, ob es dieses Land oder dieses Land sein soll. Und natürlich bin ich immer zu kritisch mit mir. Haben sie die gleichen Probleme? Und wenn ja, wie lösen sie diese Probleme?
A: Oh, Ich kenne dieses Gefühl gut! Ich glaube, dass viele Autoren die gleichen Probleme haben. Meistens wenn du das halbe Buch geschrieben hast und ein bisschen gelangweilt davon wirst, fällt dir eine andere Idee ein, die plötzlich viel attraktiver erscheint. Wenn du nicht vorsichtig bist, kann das eine endlose Schiene mit besseren Ideen sein und dann endest du mit vierzig halben Manuskripten auf deinem Schreibtisch.
Der einzige Weg, wie du mit diesem Problem fertig werden kannst, ist, denke ich – nur nicht wenn das Buch wirklich nicht funktioniert und die neue Idee brilliant, fabulös und unwiderstehlich ist – den neuen Charakteren sehr streng zu sagen, dass sie auf ihre Zeit warten sollen. Und sich dann durch das Projekt durchzubeißen. Es ist schwer, aber es lohnt sich am Ende und dann kannst du dich auf eine neue Geschichte mit einem klaren Gewissen konzentrieren.
Und für das Setting und die Charaktertypen und so weiter – Ich finde, dass es eine gute Idee ist, darauf zu hören, was deine Charaktere dir sagen wollen. Gebe sie nicht alle auf, aber wenn sie dir sagen, dass sie in den Bergen sein müssen und nicht in der Wüste oder das sie nicht den Humor oder die Nettigkeit haben, die du ihnen gegeben hast, solltest du meistens auf sie hören. Traue deinen Instinkten.
Haben sie Tipps für Autoren oder Leute, die welche werden wollen?
A: Nur das du durchalten musst. Es gibt keine Regeln, abgesehen von der, etwas auf eine Seite zu schreiben. Es muss nicht perfekt sein, vor allem nicht bei dem ersten Mal. Und du musst gewillt sein, Sachen immer und immer und immer wieder zu schreiben. Und immer wieder… Oh, und dann nochmal zu schreiben.
Haben sie Schreibblockaden? Und wenn ja, was tun sie dann?
A: Ohja, auch wenn ich nicht weiß, ob ich es eher Schreibblockade oder die gegen eine Wand (Anmerkung: Die Autorin hat hier den Begriff „Hitting the Wall“ benutzt, was ich passender finde, da ich nicht wirklich einen passenden Begriff finde) laufen nennen soll. Oder einfach nur Faulheit!
Ich stecke oft fest, meistens nach einigen Kapiteln eines Buches. Und dann beiße ich meine Zähne zusammen und schreibe weiter, weil wenn du sowas machst, kommt der Rhythmus vielleicht wieder zurück. Aber normal gehe ich dann auf Twitter oder Facebook, lenke mich von dem Problem ab und verschwende Zeit!
Ich finde, dass es gut ist, spazieren zu gehen, um eine Geschichte wieder aufzufrischen und es wieder in Gang zu setzen (Da ist fast etwas Magisches dran!). Aber wenn es kalt ist oder regnet, oder wenn ich einfach nur faul bin, mache ich das nicht…
Planen sie ihre Bücher? Fassen sie zum Beispiel jedes Kapitel zusammen oder so etwas in der Art? Und wenn ja, können sie ihre Technik für uns erklären?
A: Das kommt auf das Buch an. Ich habe eine volle Zusammenfassung für jedes Kapitel bei der Darke Academy-Reihe, das wirklich gut funktioniert. Aber für die Bücher (die nicht zu einer Reihe gehören) und unter meinem eigenen Namen geschrieben werden, fange ich meistens damit an ein, zwei Szenen zu schreiben und zu schauen, wohin sie mich bringen. Es bringt mich etwas aus der Fassung wenn ich so arbeite und dann stecken bleibe. Meistens bekomme ich dann auch Panik. Aber wenn ich meinen Job getan habe und die Charaktere gut genug kenne, bringen sie mich meistens aus der Höhle raus, die ich mir gegraben habe!
Ich kam zu einem Ende von meiner Rebel Angels-Reihe, ohne genau zu wissen, was wirklich passieren würde. Das ist ein bisschen erschreckend – Auch wenn mir die Charaktere gesagt haben, was ich tun musste.
Haben sie einen Lieblingsautoren oder –buch? Können sie uns jemanden empfehlen?
A: Ich habe viele Lieblinge und sie ändern sich demnach, was ich gerade lese. Aber es gibt einige Konstante, die ich immer und immer wieder lesen kann. Ich liebe Bernard Cornwells Historical Adventures, Mary Renault, EF Bensons Mapp und Lucia Reihe. In YA sind meine Favouriten Malorie Blackman, Katherine Langrish, Cornelia Funke, Lian Hearn…Ich habe tolle Bücher vor einiger Zeit von Keren David, Mary Hoffman, Candy Gourlay, Savita Kalhan, Keith Gray, Ellen Renner und Katherine Roberts gelesen… Ehrlich, es gibt so viele wundervolle Bücher und Autoren, sodass ich das den ganzen Tag machen könnte.
Wenn sie in einen Charakter eines Filmes den sie gesehen haben oder eines Buches, das sie gelesen haben, hineinschlüpfen könntest – Wer würde das sein?
A: Oooh. Noch so eine schwere Frage. Ich würde gerne Maggie in Tintenherz sein, sodass ich meine Charaktere Leben einhauchen könnte (natürlich würde ich sie vorsichtig wählen, denke ich). Oder eine von Uhtred Ragnarssons Frauen/Geliebten in Bernard Cornwells Alfred-Reihe (ich bevorzuge aber eine, die nicht umgebracht wird).
Wenn sie ein Vampir, eine Hexe oder so etwas in der Art sein könnten… Was würden sie wählen? Und wieso?
A: Es gibt Gerüchte, dass ich schon ein Werwolf bin. Vor allem wenn ein Buch spät dran ist und ich nicht dazu komme, es fertig zu schreiben aber ich würde gerne eine Sithe (eine schottische Faeryart), aber eine von der kriegerischen Sorte, nicht die kleinen Dinger mit Flügeln. Ich mag den Lebensstil den ich für sie erfunden habe.
Ich würde ein Kelpie zum Reiten haben wollen – das ist ein schottisches Wasserpferdmonster, natürlich nur solange, wenn es mich nicht essen würde.
Wenn sie zurück in ein bestimmte Zeit reisen könnten und eine Sache an ihren Büchern ändern könnten, was würden sie tun? Sind sie unglücklich mit einem ihrer Bücher oder würden sie nichts mehr ändern?
A: Ich finde immer Dinge, die ich ändern würde. Die Kopien die ich für einen Vortrag oder eine Lesung benutze sind überall, wo ich was ändern würde, mit Textmarkern markiert. Normal ist es ein Adverb, ein Adjektiv oder ein falsches Wort, manchmal ist es sogar eine ganze Passage, die ich auf einmal nicht mehr brauche. Das macht mich verrückt aber ich glaube, dass das immer passieren wird. Es ist nie alles richtig.
Mögen sie alle ihre Charaktere oder haben sie einen Liebling?
A: Ich mag alle meiner Charakter, auch die Bösen. In Dark Academy habe ich ein weiches Herz für Richard. Ich liebe es, wie kompliziert er ist und außerdem mag ich auch seinen dreckigen Humor. Aber mein allerliebster Charakter ist Seth (von Firebrand, dem ersten Teil der Rebel Angels-Reihe). Er begann als ein Bösewicht, übernahm aber die Führung und versuchte immer sich selber zu erklären.
Wenn wir schon über ihre Darke Academy Reihe reden. Wie sind sie auf die Idee gekommen?
A: Diese Reihe ist eine, die ich mit dem Hothouse geschrieben habe. Die Idee und die Charaktere sind eigentlich von ihnen. Wir haben sie zusammen aufgebaut – es war eine fantastische Erfahrung die Charaktere kennenzulernen, wir mussten unglaublich viele Änderungen an dem Original machen, als wir Sachen bemerkten, die wir am Anfang nicht bemerkten. Mein Editor Ben Horslen stellt gerne klar, dass er vor dem Twilight/Dark Romance Trend mit der Idee zu der Reihe anfing!
Die DA-Reihe endete mit „Divided Souls“. Planen sie ein Spin-off Buch oder irgendwas wie das?
A: Es gibt sicherlich ein viertes Buch – Ich fange gerade an, es zu schreiben! Es wird sicherlich als eBook erhältlich zu sein und vielleicht auch in Print, auch wenn das noch nicht sicher ist. Der Titel ist auch noch nicht festgelegt. Ich kann aber sagen, dass es eine befriedigendere Geschichte als „Divided Souls“ haben wird. Ich habe es gehasst, sie so stehen zu lassen…
Ihre neue Reihe heißt „Rebel Angels“. Wieviele Bücher wird es geben?
A: Es gibt vier Bücher in der Rebel Angels Reihe – Firebrand, Bloodstone, Wolfsbane und Cold Blood. Alle sind geschrieben, auch wenn zwei im Moment nur Entwürfe sind. Ich habe sie alle beendet bevor ich einen Vertrag hatte, weil ich so verrückt nach der Geschichte war.
Das erste Buch ist noch nicht erschienen, aber können sie eventuell ein wenig darüber erzählen? Wie kamen sie zu der Idee, dieses Buch zu schreiben?A: Ich wollte immer ein Fantasybuch in einem schottischen Setting schreiben und außerdem wollte ich, dass es zeitnah ist. Es handelt über die Sithe, eine kriegerische schottische und irische Art von Faerys. Es gibt eine Legende, die besagt, dass sie gefallene Engels sind. Ich liebe diese Legende.
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Auch wenn Rebel Angels die Geschichte eines epischen Konflikts erzählt, ist die Geschichte durch die Augen nur einer Familie erzählt. Seth, der Antiheld und Erzähler, wollte seine Geschichte erzählt haben und weil er 400 Jahre alt ist, musste ich zum 16. Jahrhundert gehen, um sie nachzuerzählen! Firebrand ist schon in England veröffentlicht und das zweite Buch, Bloodstone, wird in August herauskommen.
Vielen Dank für das Interview! Wollen sie noch irgendetwas ergänzen?
A: Nein, ich glaube, dass ich lange genug geschwafelt – Vielen Dank Pia, dass du dieses Interview mit mir geführt hast und mir solche interessante Fragen gestellt hast!
Sometimes I feel guilty answering this question, because compared to the journeys some writers have taken, I kind of feel like I skipped to the head of the line! I've always enjoyed writing, even as a child, and for a while in college I did want to write comic books - but I gave up on that dream, because getting into the comic book industry is even harder than trying to get a book published, I think. I never imagined I could sell a series of novels, though, and when I wrote Dark Love I was just writing for fun. So I'm still amazed that the book was ever published at all!
As far as telling stories, I think I was always a very imaginative child, and as I grew up I managed to hold onto that sense of make-believe. I was a loner growing up, and so I'd spend hours in the woods or in my bedroom making up grand tales about fairies and dinosaurs and what have you. I just like the idea of becoming someone else for a time, trying out different roles, different emotions. I still have trouble writing if I'm not enjoying myself.
Is there a technique or ritual that you follow every time you write? There a persons who write each and every single detail in a notebook before they start a chapter, and there are one’s who start writing immediately. And if you belong to the first kind of persons, how do you plan your books?
I don't have a lot of rituals, no. Like you said, there are Planners, and then there are Panters - people who write "by the seat of their pants," or just jump in. I'm definitely an extreme example of the latter, because I usually have no idea what's going to happen from chapter to chapter, from book to book - only a couple vague notions. My writing notes usually reflect that, and tend to be incredibly broad - things like "character X needs to meet character Y" or "I need to introduce setting A." I let my imagination work from there. (Characters get the same brief treatment - Baldwin Samedi started out as "headless zombie, engineer, Samedi.")
My writing tends to improve by revision, and it's through multiple revisions that I myself discover what I'm really trying to do, what my characters are trying to say. I'm sure this drives some of my editors insane! I describe my first drafts as "finger-paintings" - mad blotches of color (ideas). Eventually, through rewriting, those ideas are refined, and an actual painting (story) takes shape. As far as character notes, timelines, maps, and family trees, record-keeping materials like that (which I need, because I have the worst memory!), I create those after I've completed each book.
Right now I'm finishing up my sequel, and if there's a third book, I have absolutely no idea what's going to happen in it. I don't even know what it would be titled. I'm that much of a Pantser.
Like most of my readers I would like to write my own book. I, for example, don’t know how to start writing a book. Can you give me any advice?
Really, the only advice I can give you is to start it. You don't have to start out perfectly, and you don't need to know precisely what you're doing or where you want to go - it's perfectly okay to see where the words lead you. I've tossed out so many silly ideas, deleted entire chapters, and cut out well-developed characters simply because they weren't working for me, or I realized I'd gone in a bad direction. It's perfectly okay to experiment, to fail, and to start over again. Seize on a fun idea, come up with some interesting characters, and try playing with them. (As for being stuck, when I'm stuck, I usually sit down and have two characters talk to one another - it's amazing how that can sometimes get your gears turning.)
Is there any hope that you will write other books besides your fabulous “Gone With The Respiration” series? If yes, can you give us some hints?
I'm working on a few ideas now that don't involve zombies, but I don't want to spoil them! One has to do with creatures from the deep, the other with creatures from deep underground. I can't see myself writing a series that doesn't involve monsters, somehow. I love monsters far too much, and I take so much inspiration from them.
When did the idea of the series “Gone With The Respiration” come to your mind?
I was joking with a friend about paranormal romance in general, and how the monsters were always attractive, smoldering, etc. I told him that I hadn't really seen a book that featured a monstrous hero who looked and acted like an actual monster, and I ended up saying, "Like, you know, a zombie." He challenged me to do it, and the rest is history.
I've had many people describe Dark Love as "insane," and call me a "mad scientist" - which I think is hilarious! And honestly, it describes the process of writing Dark Love really well. I was doing it for myself and my friends, with no idea that it would ever be published, and so I was free to be as insane and silly as I wanted. I could throw in whatever I liked. So it ended up being this stew of everything I love - zombies, pretty dresses, guns, action, Victorianism.
How much books are planned?
I have no clue. I only had two books in my contract, so we'll have to see! I would like to write at least four or five.
Are you just writing Dearly, Beloved? And do you know, when it should be coming out?
No, we're in the final phases of revision, after which it will go to editing. It will be out in September in the US, unless things go wrong somewhere!
… and of course: I would die for some information about the sequel! Can you tell us anything? Just a tiny thing?
Two characters that were only present in the final dock scene in book one will become massively important in book two.
Do you have a favorite character, or one, that you can’t stand at all?
I love writing Renfield, actually. He's so intelligent, and he's got that sarcastic sense of humor that I love in other people. He's also really visually interesting for me, because he's so spindly and delicate and skeletal. If I were a teenager, I'd totally be crushing on Renfield. I always did like the skinny nerds.
When you create them, do you do that just with your fantasy or are you thinking about someone in your family or someone of your friends?
My characters come from my imagination - I haven't based one yet on anyone I know, although I've had a few people in my life end up acting like my characters, sometimes! So sorry, I'm the closest thing you have to Bram.
If you could, with which of your characters would you switch places? Or would you rather prefer switching with somebody out a book written by somebody else? If yes, who and where is he from?
I'd love to be Nora! Mostly because I'd love to live in her society - the idea of a futuristic Victoriana really appeals to me.
Could you imagine to live in the world of Dearly, Departed? I think the idea is very interesting, but I’m not very sure which side I would choose. I love Noras idea of living but I don’t want to be the little housewife that may never open her mouth. What about you? Would you rather be a zombie, a royal or would you prefer the bad side?
Yes, I'd love to live in New Victoria! And I'm more of a New Victorian than a Punk, myself, although I get what you mean - I'm not sure that I could keep my mouth shut, half the time! As for whether I'd be a living person or a zombie...well, if I have to die, I'd rather be a zombie for a time, because at least you'd get a few more months or years to do something with. I totally agree with Bram on that.
What do you think about the different covers of your book? On goodreads, it says that it has four covers. Which to you like the most?
I actually love the UK cover. They got so many details right, and all without asking me about anything - I saw the cover on Amazon.co.uk, and was floored. Even the Z-and-loops is accurate! I like that cover because Bram is on it, and I think it really conveys the spirit of the book.
The feeling of your book being published in three different countries must be so amazing. What can you tell me about that?
It's so weird to imagine that people from other countries are reading my work, yes! I consider myself insanely lucky. I love hearing from all my fans, but there's something extra special about getting an email from Germany or Romania or New Zealand and thinking, "My God, someone that far away found my work and liked it." I hope one day to travel more extensively and visit all the places my book has been published!
You are a published author, but do you write fulltime? Are you still in school/university or are you working somewhere else?
I write full-time. I have an undergraduate university degree in English Literature from SUNY Buffalo in the US, and an M.A. in Museum Studies from the University of Leicester in the UK.
What do you do when you happen to be not writing?
All sorts of things, but most of them pretty quiet. I'm not the sort to go hang gliding! I play video games (right now I'm playing Skyrim and Arkham City), watch films, sew and craft a little. I walk about three miles every day, even this time of year (I love walking in the snow), and I use that time to listen to music.
Do you read yourself? If yes, do you have any favorite authors we should know about? Or any book that we immediately should buy?
I don't read as much fiction as I should - I read a ton of nonfiction, though. One of my favorite nonfiction authors is Mary Roach, and her book Stiff is really interesting if you're into the science behind dead bodies!
But one of the things I love to do, and if you're into Victorianism, I highly recommend you do it, too - I go on Ebay, or Etsy, or to flea markets and the like, and I buy bundles of actual Victorian and Edwardian books. We're not talking famous or classic books, we're talking stuff everyone's forgotten about, the unsuccessful novels or cheaply-produced paperbacks of their day. Obscure romances from the 1880s, adventure books for little boys from 1861. If they're in pretty bad condition these books are usually inexpensive despite their age, and people sell them so that the pages can be used for papercraft or art projects.
Then, instead of ripping them apart or treating them like historical treasures, I sit down with a cup of tea and read them. I learn SO MUCH by doing this, and I have a ton of fun. Some of these books are hilarious - one I read a while ago, The Castaway by Hallie Ermine Rives, was basically nothing but gushing Lord Byron fanfiction from 1904! People never change.